Fernwärme-Hausstation

Für Heizung und Warmwasser

Fernwärme für Lemgo

Im Jahr 1964 begann man bei den Stadtwerken Lemgo die Abwärme der Stromerzeugung für die Beheizung und Warmwasserbereitung nutzbar zu verteilen. Zu dieser Zeit waren von der Industrie nur wenige Angebote auf dem Markt, sodass die Heizungsfirmen sich ihre Übergabestationen selber nach den Vorgaben der Stadtwerke Lemgo bauen mussten. Die Firma Ulber GmbH & Co. KG (vormals Krammenschneider) baute dann für Eigenvertrieb und für einige Heizungsbetriebe eine Fernwärme-Übergabestation von denen heute noch einige in Betrieb sind. Zur Zeit werden Stationen der Fa. Ewers von der Ulber GmbH & Co. KG montiert, da die Eigenmontage durch gestiegene Lohnkosten nicht mehr kostendeckend erfolgen kann. Die Stadtwerke Lemgo bauen das Fernwärme-Verteilernetz weiter aus, um die Abwärme aus der Stromerzeugung zu nutzen. Lemgo ist KWK Musterstadt in NRW mit zur Zeit einer Einsparung von 60.000 Tonnen CO2 jährlich.
Ein weiterer Vorteil der Fernwärme ist, dass zusätzliche Heizkessel, Öl- oder Gastanks sowie Abgasanlagen (Schornstein) entfallen.

Was ist Fernwärme?

Von Fernwärme spricht man, wenn thermische Energie (Heizwärme) von einer zentralen Energieversorgungseinheit über ein Leitungsnetz zu den einzelnen Haushalten transportiert wird.
Üblicherweise wird die Energie im Kraftwerk mittels Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen, das heißt, die Wärme entsteht als “Nebenprodukt” der Stromerzeugung.

Die Eigenentwicklung hat folgende technische Daten:
Typ: HU-HW-10-40-160-200 RVP 96
Wärmetauscher: CTC Uni C316 10-40 kW
Warmwasserbereiter: Viessmann VertiCell 160-200l
Regelung: Landis u. GyrRVP 96 u. SQS-3550
Leistungsbereich: 10-40 kW WWB 160-200l
Größe: 1000x1000mm
Platzbedarf: 1500x1500mm